Fleischerei Klaus Genz

Die Fleischerei Klaus Genz, Sara Contini-FrankFleischerei Klaus Genz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 11,5 cm

Der gut besuchte Mittagstisch vor der Fleischerei Klaus Genz in Alt-Marzahn ist ein verlässlicher Hinweis auf die Qualität der dort angebotenen Ware. Das Familienunternehmen wurde 1973 gegründet, die ersten Mitarbeiter belieferten vor allem Seniorenheime und Supermärkte. Nach der Wende legte die Fleischerei ihren Schwerpunkt stärker auf Großkunden, mit nun fast 50 Mitarbeiten.

Aber auch die Kunden aus der nahen und fernen Nachbarschaft kommen gerne her. Im hellen, gemütlich angerichteten Ladengeschäft wird man kompetent beraten, draußen genießt man einen Imbiss mit Blick auf die Dorfkirche. Sollten Sie eine Feier planen, probieren Sie doch das Catering aus – da ist alles dabei: Fisch, vegetarische Speisen sowie Tische und Geschirr.


Klaus Genz Fleisch- und Wurstwaren e.K.
Alt-Marzahn 58, 12685 Berlin
Webseite

Havemann-Center

Das Havemann-Center, Sara Contini-FrankHavemann-Center, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 22 x 10 cm

Im nördlichen Teil von Marzahn steht das Havemann-Center, ein Einkaufszentrum mit Supermarkt, Geschäften und Dienstleistern. Bei der ursprünglichen Planung war ein höherer Anteil an Büros anvisiert, man entschied sich aber zugunsten der Nahversorgung der Bewohner. 1995 wurde das Havemann-Center eröffnet.

Ganz in der Nähe, an den Ahrensfelder Terrassen, ist die farbenfrohe Skulptur „Steckenpferd tanzt mit dem Regenbogen“ der Metallbildhauer Jan Skuin und Rüdiger Roehl zu finden.


Havemann-Center
Havemannstr. 12a/12b, 12689 Berlin

Die Pyramide

Die Pyramide, Sara Contini-FrankDie Pyramide, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 12,5 x 16 cm

In den letzten Jahren habe ich die Errichtung einiger Hochhäuser „aus dem nichts“ erlebt. Die 23-geschossige Pyramide steht allerdings schon lange in Marzahn. 1994/95 ließ sie die Fundus-Gruppe errichten.
Die Pyramide beherbergt eine übergroße Uhr, die aus Leuchtröhren besteht und durch Lichtstrahlen und -Blitze die Uhrzeit anzeigt. Diese Show soll allerdings seit Jahren nicht mehr stattgefunden haben.
Zu erwähnen ist auch das Ausstellungszentrum, das wechselnde Ausstellungen, Konzerte und Lesungen in der Pyramide veranstaltet. Unter dem Motto „Rate Mal!“ werden zum 6. September Buchillustrationen von je 16 Künstlern aus dem Iran und aus Deutschland präsentiert.


Die Pyramide
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin

Voßpalais

Das Voßpalais, Sara Contini-Frank
Voßpalais, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 15 x 11,5 cm

Das Voßpalais in der Voßstraße 33 ist eines der wenigen Wohnhäuser aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die in der Gegend um den Potsdamer Platz den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Das Palais wurde vom Berliner Architekten Wilhelm Böckmann zur Eigennutzung entworfen. 1934 übernahm die Deutsche Reichsbahngesellschaft die Räume und ließ sie zum Verwaltungsgebäude umbauen.

Nach der Deutschen Wiedervereinigung erfuhr das Voßpalais wechselnde Nutzungen, bis es um 2010 saniert und umgestaltet wurde. Nun dient es als elitäres Büro- und Geschäftshaus, die Einzelhandelsflächen sind zum Teil mit der angrenzenden Mall of Berlin direkt verbunden.


Voßpalais
Voßstraße 33, 10117 Berlin

Reichsmonopolverwaltung für Branntwein

Die Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Sara Contini-Frank

Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17,5 x 13 cm

Es ist sicher ein Zufall, aber jedes Mal, wenn ich für meine Arbeit einen Dienstleister wie einen erfahrenen Webdesigner oder eine flexible Druckerei brauche, muss ich nach Tempelhof fahren.

Die Gegend ist voller denkmalgeschützter Industriebauten und Gewerbehöfe. In der Ringbahnstraße steht zum Beispiel der ehemalige Sitz der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, die den Alkohol reinigte, abfüllte und besteuerte.

Nun wird das Gebäude als Gewerberaum von den Nachfolgern des Gründers der Pfennigs Feinkostfabrik vermietet, während die heutige Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in Offenbach am Main zu finden ist.


Ehemalige Reichsmonopolverwaltung für Branntwein
Ringbahnstraße 10–14, 12099 Berlin

Leipziger Platz

Der Leipziger Platz, Sara Contini-Frank

Leipziger Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21,5 x 9,5 cm

Der oktagonale Leipziger Platz wird oft und gerne mit dem nahegelegenen Potsdamer Platz in einen Topf geworden, dabei hat er seine ganz eigene Entstehungsgeschichte. Er wurde im 18. Jahrhundert zusammen mit dem quadratischen Pariser Platz und dem runden Mehringplatz angelegt – ursprünglich hieß er Achteck am Potsdamer Thor.

1906 stand hier das luxuriöse Warenhaus Wertheim, ein riesiges, reichlich dekoriertes Kaufhaus mit Fliesen, Mosaiken, Teesalon und hauseigenem Garten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und der Bau der Mauer tat ihr Übriges.

Der anschließende Wiederaufbau ging stockender voran als beim benachbarten Potsdamer Platz, bis der Investor Harald Huth das Gelände erwarb. Seitdem entstand am Leipziger Platz ein modernes Wohn- und Geschäftsquartier, und 2014 wurde mit großem Aufwand die Mall of Berlin als „Nachfolgekaufhaus“ von Wertheim eröffnet.


Leipziger Platz
10117 Berlin

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz, Sara Contini-Frank

Potsdamer Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 12 cm

Nachdem der Potsdamer Platz im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und in der Nachkriegszeit einen wichtigen Knotenpunkt zwischen dem sowjetischen, dem britischen und dem amerikanischen Sektor darstellte, wurde er 1991 innerhalb eines umfangreichen Architekturwettbewerbs komplett neu geplant.

Die Realisierungsphase begann 1994, zehn Jahre später war sie mit der Eröffnung des Beisheim Centers abgeschlossen. Dort ist unter anderem das luxuriöse Hotel The Ritz-Carlton untergebracht, wo ein vorzüglicher Afternoon Tea genossen werden kann – donnerstag- bis sonntagnachmittags bei Klaviermusik.


Potsdamer Platz, 10785 Berlin