Alt-Marzahn

Alt-Marzahn, Sara Contini-Frank

Alt-Marzahn, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 20,5 x 9,5 cm

Bei einem Spaziergang auf den schmalen, unebenen Bürgersteigen von Alt-Marzahn musste ich beim Schild „Schnittlauch je Bund 30 Cent – Geld bitte in den Briefkasten werfen“ ein wenig schmunzeln: wie auf dem Dorf! Meine Assoziation zu Marzahn bestand lange Zeit aus den vielen Hochhäusern an breiten Straßenzügen. Marzahn geht aber auf den historischen Kern Alt-Marzahn zurück, der bereits im Mittelalter gegründet wurde.

Niedrige Häuser, die Dorfkirche und die alte Mühle bestimmen die verwinkelten Straßenzüge von Alt-Marzahn. Viele besondere Betriebe laden zum Entdecken ein: Auf dem KulturGut Alt-Marzahn wird jedes Jahr Erntefest gefeiert, eine Kräuterfee führt durch den Bauerngarten und in der Kunst- und Keramikscheune Schamottchen wird am 23. September die Raku-Brenntechnik vorgeführt.

Fleischerei Klaus Genz

Die Fleischerei Klaus Genz, Sara Contini-FrankFleischerei Klaus Genz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 11,5 cm

Der gut besuchte Mittagstisch vor der Fleischerei Klaus Genz in Alt-Marzahn ist ein verlässlicher Hinweis auf die Qualität der dort angebotenen Ware. Das Familienunternehmen wurde 1973 gegründet, die ersten Mitarbeiter belieferten vor allem Seniorenheime und Supermärkte. Nach der Wende legte die Fleischerei ihren Schwerpunkt stärker auf Großkunden, mit nun fast 50 Mitarbeiten.

Aber auch die Kunden aus der nahen und fernen Nachbarschaft kommen gerne her. Im hellen, gemütlich angerichteten Ladengeschäft wird man kompetent beraten, draußen genießt man einen Imbiss mit Blick auf die Dorfkirche. Sollten Sie eine Feier planen, probieren Sie doch das Catering aus – da ist alles dabei: Fisch, vegetarische Speisen sowie Tische und Geschirr.


Klaus Genz Fleisch- und Wurstwaren e.K.
Alt-Marzahn 58, 12685 Berlin
Webseite

Havemann-Center

Das Havemann-Center, Sara Contini-FrankHavemann-Center, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 22 x 10 cm

Im nördlichen Teil von Marzahn steht das Havemann-Center, ein Einkaufszentrum mit Supermarkt, Geschäften und Dienstleistern. Bei der ursprünglichen Planung war ein höherer Anteil an Büros anvisiert, man entschied sich aber zugunsten der Nahversorgung der Bewohner. 1995 wurde das Havemann-Center eröffnet.

Ganz in der Nähe, an den Ahrensfelder Terrassen, ist die farbenfrohe Skulptur „Steckenpferd tanzt mit dem Regenbogen“ der Metallbildhauer Jan Skuin und Rüdiger Roehl zu finden.


Havemann-Center
Havemannstr. 12a/12b, 12689 Berlin

Die Pyramide

Die Pyramide, Sara Contini-FrankDie Pyramide, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 12,5 x 16 cm

In den letzten Jahren habe ich die Errichtung einiger Hochhäuser „aus dem nichts“ erlebt. Die 23-geschossige Pyramide steht allerdings schon lange in Marzahn. 1994/95 ließ sie die Fundus-Gruppe errichten.
Die Pyramide beherbergt eine übergroße Uhr, die aus Leuchtröhren besteht und durch Lichtstrahlen und -Blitze die Uhrzeit anzeigt. Diese Show soll allerdings seit Jahren nicht mehr stattgefunden haben.
Zu erwähnen ist auch das Ausstellungszentrum, das wechselnde Ausstellungen, Konzerte und Lesungen in der Pyramide veranstaltet. Unter dem Motto „Rate Mal!“ werden zum 6. September Buchillustrationen von je 16 Künstlern aus dem Iran und aus Deutschland präsentiert.


Die Pyramide
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin