Mangiarte

Das Mangiarte, Sara Contini-Frank

Mangiarte, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 12 cm

Die Pasticceria Mangiarte in der Danziger Straße ist der Grund, warum ich immer versuche, Erledigungen und Verabredungen in Prenzlauer Berg auf Dienstag bis Sonntag zu legen – denn montags hat die Café-Konditorei leider zu.

Dieser Ort ist für mich ganz einzigartig in der Stadt: Das Mangiarte bietet eine riesige Auswahl an kleinen italienischen Köstlichkeiten, die Tag für Tag frisch hergestellt werden. Wem die feine Mignon-Patisserie zu Schade zum Essen ist, kann natürlich auch eine Focaccia oder ein deftiges Mittagsgericht bestellen. Berardo und Ivan sind jedenfalls immer sehr flexibel und aufmerksam, und dank ihnen muss ich nicht gleich nach Italien fliegen, wenn mir nach einem saftigen Obsttörtchen ist.

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Pasticceria Mangiarte
Danziger Str. 23, 10435 Berlin
Webseite

Leipziger Platz

Der Leipziger Platz, Sara Contini-Frank

Leipziger Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21,5 x 9,5 cm

Der oktagonale Leipziger Platz wird oft und gerne mit dem nahegelegenen Potsdamer Platz in einen Topf geworden, dabei hat er seine ganz eigene Entstehungsgeschichte. Er wurde im 18. Jahrhundert zusammen mit dem quadratischen Pariser Platz und dem runden Mehringplatz angelegt – ursprünglich hieß er Achteck am Potsdamer Thor.

1906 stand hier das luxuriöse Warenhaus Wertheim, ein riesiges, reichlich dekoriertes Kaufhaus mit Fliesen, Mosaiken, Teesalon und hauseigenem Garten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und der Bau der Mauer tat ihr Übriges.

Der anschließende Wiederaufbau ging stockender voran als beim benachbarten Potsdamer Platz, bis der Investor Harald Huth das Gelände erwarb. Seitdem entstand am Leipziger Platz ein modernes Wohn- und Geschäftsquartier, und 2014 wurde mit großem Aufwand die Mall of Berlin als „Nachfolgekaufhaus“ von Wertheim eröffnet.

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Leipziger Platz
10117 Berlin

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz, Sara Contini-Frank

Potsdamer Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 12 cm

Nachdem der Potsdamer Platz im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und in der Nachkriegszeit einen wichtigen Knotenpunkt zwischen dem sowjetischen, dem britischen und dem amerikanischen Sektor darstellte, wurde er 1991 innerhalb eines umfangreichen Architekturwettbewerbs komplett neu geplant.

Die Realisierungsphase begann 1994, zehn Jahre später war sie mit der Eröffnung des Beisheim Centers abgeschlossen. Dort ist unter anderem das luxuriöse Hotel The Ritz-Carlton untergebracht, wo ein vorzüglicher Afternoon Tea genossen werden kann – donnerstag- bis sonntagnachmittags bei Klaviermusik.

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Potsdamer Platz, 10785 Berlin

andel’s Berlin

Das Hotel Andel's Berlin, Sara Contini-Frank
Andel’s, Tusche und Aquarell auf Aquarellpapier, 19 x 11 cm

Das Hotel andel’s markiert seit 2009 unübersehbar die Kreuzung zwischen der Landsberger Allee und der Storkower Straße. Der Hotelname soll auf das Wort „anděl“ zurückgehen, das auf Tschechisch Engel bedeutet und wie auch der Prager Bezirk heißt, in dem ein weiteres andel’s Hotel der österreichischen Dachmarke Vienna House steht.

Der Blick aus den Zimmern ist grandios, aber auch Nichtgäste können bei einem besonderen Drink in der Skybar auf Berlin herabschauen.


andel’s Berlin
Landsberger Allee 106, 10369 Berlin
Webseite

Karlplatz

Der Karlplatz, Sara Contini-Frank

Karlplatz, Aquarell, Farbstift, Acryl und Collage auf Aquarellpapier, 15,5 x 11 cm

In der Nähe der Charité, an der Kreuzung zwischen Luisen- und Reinhardtstraße, ist der Karlplatz zu finden – sehr klein, aber mit einigen interessanten Details. Den Mittelpunkt bildet ein Denkmal für den Pathologen Rudolf Virchow. Die Statue stellt symbolisch den Kampf gegen Krankheiten dar.

Umrahmt wird das Denkmal von Pappeln, die mehrmals gefällt wurden. Die Neupflanzung hat man dem Gedicht „Die Pappel vom Karlsplatz“ zu verdanken, das Bertolt Brecht diesen Bäumen gewidmet hat und das am Denkmalsockel zu lesen ist.


Karlplatz, 10117 Berlin

Strudelka

Das Strudelka, Sara Contini-Frank

Strudelka, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 14,5 x 10,5 cm

Auch Wedding scheint mir eine der Gegenden zu werden, wo man extra hinfährt, wenn man etwas Leckeres essen gehen möchte. Soll es ein Strudel sein, ist dies bereits der Fall.

Denn am Knick der Sparrstraße, direkt vor einem städtischen, bunten Spielplatz, steht schon seit 2014 das Strudelka, ein familienfreundliches Café und Restaurant, das den Strudel als Mittelpunkt seines Angebots gewählt hat: Es gibt süße und herzhafte Strudel mit allerlei Füllungen, Strudelpralinen zum Kaffee und regelmäßig stattfindende Wiener Brunchs – natürlich inklusive Strudel und Kaiserschmarrn. Wer weit weg lebt und besonders ökonomisch denkt, kann im Strudelka auch einen Strudelworkshop besuchen, um die wichtigsten Handgriffe für zu Hause zu erlernen.


Strudelka
Sparrstraße 18, 13353 Berlin
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Bundesministerium der Finanzen

Das Bundesministerium der Finanzen, Sara Contini-Frank

Bundesministerium der Finanzen, Nadel, Aquarell und Stempel auf Versandtasche, 41 x 30 cm

Auch wenn zu drei unterschiedlichen Straßenseiten hin geöffnet, wirkt das Bundesministerium der Finanzen wie ein Fort, insbesondere wenn das Tor zur Wilhelmstraße geschlossen ist.

Offiziell heißt das Gebäude seit 1992 Detlev-Rohwedder-Haus, nach dem ermordeten Präsidenten der Treuhandanstalt der ehemaligen DDR. An derselben Stelle wie heute das Bundesministerium der Finanzen war schon 1890 ein Teil des Königlich Preußischen Kriegsministeriums untergebracht. Hermann Göring veranlasste 1935 den Gebäudeabriss und den monumentalen Neubau als Sitz des Reichsluftfahrtministeriums.

Zum Tag der Offenen Tür ist es im Sommer möglich, mehr vom Haus zu sehen und den erstaunlich großen Garten zu bestaunen.


Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
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