Die Pyramide

Die Pyramide, Sara Contini-FrankDie Pyramide, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 12,5 x 16 cm

In den letzten Jahren habe ich die Errichtung einiger Hochhäuser „aus dem nichts“ erlebt. Die 23-geschossige Pyramide steht allerdings schon lange in Marzahn. 1994/95 ließ sie die Fundus-Gruppe errichten.
Die Pyramide beherbergt eine übergroße Uhr, die aus Leuchtröhren besteht und durch Lichtstrahlen und -Blitze die Uhrzeit anzeigt. Diese Show soll allerdings seit Jahren nicht mehr stattgefunden haben.
Zu erwähnen ist auch das Ausstellungszentrum, das wechselnde Ausstellungen, Konzerte und Lesungen in der Pyramide veranstaltet. Unter dem Motto „Rate Mal!“ werden zum 6. September Buchillustrationen von je 16 Künstlern aus dem Iran und aus Deutschland präsentiert.


Die Pyramide
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin

Wirtshaus im Alten Fritz

Das Wirtshaus im Alten Fritz, Sara Contini-Frank

Wirtshaus im Alten Fritz, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 18 x 9,5 cm

Manchmal sind die schönsten Erlebnisse etwas versteckt und mitten im Grünen zu haben. So erging es mir beim Wirtshaus im Alten Fritz: Ich bin sehr froh, dass meine Begleitung der Außenwerbung für Gebrautes aus dem Allgäu verfallen ist und wir das gemütliche Lokal am Tegeler Forst betreten haben.

Hier sollen bereits Friedrich der Große, Goethe und die Gebrüder Humboldt gespeist haben: Das Gasthaus stammt aus dem Jahre 1410. Die Räume sind rustikal und abwechslungsreich, insbesondere wenn man gen Decke schaut. Und im gepflegten Innenhof mit angrenzendem Garten lässt sich die Sonne genießen, was sich bei Hochzeitsgesellschaften wohl bereits herumgesprochen hat. Völlig zurecht, wie ich finde.


Wirtshaus im Alten Fritz
Karolinenstr. 12, 13507 Berlin
Webseite

Voßpalais

Das Voßpalais, Sara Contini-Frank
Voßpalais, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 15 x 11,5 cm

Das Voßpalais in der Voßstraße 33 ist eines der wenigen Wohnhäuser aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die in der Gegend um den Potsdamer Platz den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Das Palais wurde vom Berliner Architekten Wilhelm Böckmann zur Eigennutzung entworfen. 1934 übernahm die Deutsche Reichsbahngesellschaft die Räume und ließ sie zum Verwaltungsgebäude umbauen.

Nach der Deutschen Wiedervereinigung erfuhr das Voßpalais wechselnde Nutzungen, bis es um 2010 saniert und umgestaltet wurde. Nun dient es als elitäres Büro- und Geschäftshaus, die Einzelhandelsflächen sind zum Teil mit der angrenzenden Mall of Berlin direkt verbunden.


Voßpalais
Voßstraße 33, 10117 Berlin

Reichsmonopolverwaltung für Branntwein

Die Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Sara Contini-Frank

Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17,5 x 13 cm

Es ist sicher ein Zufall, aber jedes Mal, wenn ich für meine Arbeit einen Dienstleister wie einen erfahrenen Webdesigner oder eine flexible Druckerei brauche, muss ich nach Tempelhof fahren.

Die Gegend ist voller denkmalgeschützter Industriebauten und Gewerbehöfe. In der Ringbahnstraße steht zum Beispiel der ehemalige Sitz der Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, die den Alkohol reinigte, abfüllte und besteuerte.

Nun wird das Gebäude als Gewerberaum von den Nachfolgern des Gründers der Pfennigs Feinkostfabrik vermietet, während die heutige Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in Offenbach am Main zu finden ist.


Ehemalige Reichsmonopolverwaltung für Branntwein
Ringbahnstraße 10–14, 12099 Berlin

Spinner-Brücke

Die Spinner-Bruecke, Sara Contini-Frank

Spinner-brücke, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21 x 9,5 cm

Auch wenn ich schon zig Mal auf dem Weg nach Wannsee an der Spinner-Brücke vorbei gekommen bin, habe ich mich bisher noch nie hineingetraut: Mein Zweirad würde möglicherweise nicht so recht zu den unzähligen motorisierten Artgenossen passen.

Dennoch möchte ich dieser Berliner Institution meinen heutigen Beitrag widmen. Spinner-Brücke ist übrigens auch der Spitzname der in unmittelbarer Nähe stehenden Spanische Allee-Brücke. Eine mögliche Erklärung lautet, dass sich dort eben die „Spinner“ trafen, die während der AVUS-Rennen so begeistert auf die Fahrzeuge hinunterschauten.

Um den Biergarten Spinner-Brücke zu betreten, muss man natürlich kein Motorrad besitzen, man kann auch einfach draußen sitzen, das eine oder andere besondere Stück bewundern und sich vielleicht auch zu einem Kauf inspirieren lassen.


Spinner-Brücke
Spanische Allee 180, 14129 Berlin
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Haferkater

Der Haferkater, Sara Contini-FrankHaferkater, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 8,5 cm

Anfang des Sommers habe ich erfahren, dass in Friedrichshain ein Café zu finden ist, das sich auf Porridge spezialisiert hat, der Haferkater. Nun fand ich endlich die Gelegenheit, die Boxhagener Straße ein ganzes Stück herunter zu fahren, um dieses Kuriosum zu testen!

Der frühere Sitz einer Dönerbude gegenüber einem längst geschlossenen Schlecker wirkt zwar etwas unscheinbar, ist aber liebevoll eingerichtet. Ich habe mir den warmen Haferbrei im kleinen Garten direkt vor dem Haferkater schmecken lassen, während drei Handwerker im Blaumann neben mir saßen und sich über ihren Quinoasalat freuten.

Sollten Sie neugierig geworden sein, können Sie den Porridge vom Haferkater bis zum 23. August auch im neu errichteten Pop-up-Store im Hauptbahnhof probieren.


Haferkater
Boxhagener Str. 76–78, 10245 Berlin
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Denkmal Albrecht von Graefe

Das Denkmal Albrecht von Graefe, Sara Contini-Frank

Denkmal Albrecht von Graefe, Tusche und Aquarell auf Aquarellpapier, 17 x 12,5 cm

In unmittelbarer Nähe der Charité steht das Denkmal für Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe, der im 19. Jahrhundert als Augenarzt in Berlin tätig war. In der Hand hält er einen Augenspiegel, denn er nutzte unter anderem das neu entwickelte Gerät, um die Augenheilkunde weit voranzubringen. Als Albrecht von Graefe starb, war er Professor an der Charité.

Kurz nach seinem Tod wurde die Graefestraße in Kreuzberg nach ihm benannt. Und die Berliner Medizinische Gesellschaft, der er zu Lebzeiten vorsaß, startete eine Initiative, um das Denkmal an der Luisenstraße errichten zu lassen. Bildhauer war Rudolf Siemering, der auch das Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal am südlichen Ende des Goldfischteichs im Großen Tiergartens schuf.

Dieses Bild wird nicht mehr angeboten. Nächsten Sonntag können Sie hier die nächste Berliner Illustration erwerben.


Denkmal Albrecht von Graefe
Luisenstraße Ecke Schuhmanstraße, 10117 Berlin