Spinner-Brücke

Die Spinner-Bruecke, Sara Contini-Frank

Spinner-brücke, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21 x 9,5 cm

Auch wenn ich schon zig Mal auf dem Weg nach Wannsee an der Spinner-Brücke vorbei gekommen bin, habe ich mich bisher noch nie hineingetraut: Mein Zweirad würde möglicherweise nicht so recht zu den unzähligen motorisierten Artgenossen passen.

Dennoch möchte ich dieser Berliner Institution meinen heutigen Beitrag widmen. Spinner-Brücke ist übrigens auch der Spitzname der in unmittelbarer Nähe stehenden Spanische Allee-Brücke. Eine mögliche Erklärung lautet, dass sich dort eben die „Spinner“ trafen, die während der AVUS-Rennen so begeistert auf die Fahrzeuge hinunterschauten.

Um den Biergarten Spinner-Brücke zu betreten, muss man natürlich kein Motorrad besitzen, man kann auch einfach draußen sitzen, das eine oder andere besondere Stück bewundern und sich vielleicht auch zu einem Kauf inspirieren lassen.

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Spinner-Brücke
Spanische Allee 180, 14129 Berlin
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Haferkater

Der Haferkater, Sara Contini-FrankHaferkater, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 8,5 cm

Anfang des Sommers habe ich erfahren, dass in Friedrichshain ein Café zu finden ist, das sich auf Porridge spezialisiert hat, der Haferkater. Nun fand ich endlich die Gelegenheit, die Boxhagener Straße ein ganzes Stück herunter zu fahren, um dieses Kuriosum zu testen!

Der frühere Sitz einer Dönerbude gegenüber einem längst geschlossenen Schlecker wirkt zwar etwas unscheinbar, ist aber liebevoll eingerichtet. Ich habe mir den warmen Haferbrei im kleinen Garten direkt vor dem Haferkater schmecken lassen, während drei Handwerker im Blaumann neben mir saßen und sich über ihren Quinoasalat freuten.

Sollten Sie neugierig geworden sein, können Sie den Porridge vom Haferkater bis zum 23. August auch im neu errichteten Pop-up-Store im Hauptbahnhof probieren.


Haferkater
Boxhagener Str. 76–78, 10245 Berlin
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Denkmal Albrecht von Graefe

Das Denkmal Albrecht von Graefe, Sara Contini-Frank

Denkmal Albrecht von Graefe, Tusche und Aquarell auf Aquarellpapier, 17 x 12,5 cm

In unmittelbarer Nähe der Charité steht das Denkmal für Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe, der im 19. Jahrhundert als Augenarzt in Berlin tätig war. In der Hand hält er einen Augenspiegel, denn er nutzte unter anderem das neu entwickelte Gerät, um die Augenheilkunde weit voranzubringen. Als Albrecht von Graefe starb, war er Professor an der Charité.

Kurz nach seinem Tod wurde die Graefestraße in Kreuzberg nach ihm benannt. Und die Berliner Medizinische Gesellschaft, der er zu Lebzeiten vorsaß, startete eine Initiative, um das Denkmal an der Luisenstraße errichten zu lassen. Bildhauer war Rudolf Siemering, der auch das Beethoven-Haydn-Mozart-Denkmal am südlichen Ende des Goldfischteichs im Großen Tiergartens schuf.

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Denkmal Albrecht von Graefe
Luisenstraße Ecke Schuhmanstraße, 10117 Berlin

rbb-Fernsehzentrum

Das rbb-Fernsehzentrum

rbb-Fernsehzentrum, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 16 x 14,5 cm

Auf dem Rückweg einer entspannten Radtour habe ich mich gefragt, wie das rbb- Hochhaus am Theodor-Heuss-Platz entstanden ist.

Ich habe ein wenig recherchiert: 1960 hatte der Sender Freies Berlin (SFB), aus dem 2003 der rbb hervorgegangen ist, ein Wettbewerb für den Neubau eines Fernsehzentrums zwischen der Masurenallee und dem Kaiserdamm ausgeschrieben: Die bisherigen Räume in der unmittelbaren Nachbarschaft waren nicht mehr ausreichend.

Den ersten Platz erreichte der Entwurf des Berliner Architekten Bodo Fleischer. Doch der SFB befragte noch die BBC und entschied sich letztlich für den Gewinner des zweiten Platzes, Robert Tepez. Das Gebäude konnte dann zwischen 1965 und 1970 errichtet werden.

Es markiert unübersehbar den Standort vom Rundfunk Berlin-Brandenburg in Charlottenburg und ist mit dem benachbarten Haus des Rundfunks direkt verbunden. Der rbb bietet häufige, regelmäßige Führungen durch seine Räume, lediglich eine Anmeldung ist dafür nötig.


rbb-Fernsehzentrum
Masurenallee 16–20, 14057 Berlin
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Mangiarte

Das Mangiarte, Sara Contini-Frank

Mangiarte, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 12 cm

Die Pasticceria Mangiarte in der Danziger Straße ist der Grund, warum ich immer versuche, Erledigungen und Verabredungen in Prenzlauer Berg auf Dienstag bis Sonntag zu legen – denn montags hat die Café-Konditorei leider zu.

Dieser Ort ist für mich ganz einzigartig in der Stadt: Das Mangiarte bietet eine riesige Auswahl an kleinen italienischen Köstlichkeiten, die Tag für Tag frisch hergestellt werden. Wem die feine Mignon-Patisserie zu Schade zum Essen ist, kann natürlich auch eine Focaccia oder ein deftiges Mittagsgericht bestellen. Berardo und Ivan sind jedenfalls immer sehr flexibel und aufmerksam, und dank ihnen muss ich nicht gleich nach Italien fliegen, wenn mir nach einem saftigen Obsttörtchen ist.


Pasticceria Mangiarte
Danziger Str. 23, 10435 Berlin
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Leipziger Platz

Der Leipziger Platz, Sara Contini-Frank

Leipziger Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21,5 x 9,5 cm

Der oktagonale Leipziger Platz wird oft und gerne mit dem nahegelegenen Potsdamer Platz in einen Topf geworden, dabei hat er seine ganz eigene Entstehungsgeschichte. Er wurde im 18. Jahrhundert zusammen mit dem quadratischen Pariser Platz und dem runden Mehringplatz angelegt – ursprünglich hieß er Achteck am Potsdamer Thor.

1906 stand hier das luxuriöse Warenhaus Wertheim, ein riesiges, reichlich dekoriertes Kaufhaus mit Fliesen, Mosaiken, Teesalon und hauseigenem Garten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und der Bau der Mauer tat ihr Übriges.

Der anschließende Wiederaufbau ging stockender voran als beim benachbarten Potsdamer Platz, bis der Investor Harald Huth das Gelände erwarb. Seitdem entstand am Leipziger Platz ein modernes Wohn- und Geschäftsquartier, und 2014 wurde mit großem Aufwand die Mall of Berlin als „Nachfolgekaufhaus“ von Wertheim eröffnet.

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Leipziger Platz
10117 Berlin

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz, Sara Contini-Frank

Potsdamer Platz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 12 cm

Nachdem der Potsdamer Platz im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und in der Nachkriegszeit einen wichtigen Knotenpunkt zwischen dem sowjetischen, dem britischen und dem amerikanischen Sektor darstellte, wurde er 1991 innerhalb eines umfangreichen Architekturwettbewerbs komplett neu geplant.

Die Realisierungsphase begann 1994, zehn Jahre später war sie mit der Eröffnung des Beisheim Centers abgeschlossen. Dort ist unter anderem das luxuriöse Hotel The Ritz-Carlton untergebracht, wo ein vorzüglicher Afternoon Tea genossen werden kann – donnerstag- bis sonntagnachmittags bei Klaviermusik.

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Potsdamer Platz, 10785 Berlin