Karlplatz

Der Karlplatz, Sara Contini-Frank

Karlplatz, Aquarell, Farbstift, Acryl und Collage auf Aquarellpapier, 15,5 x 11 cm

In der Nähe der Charité, an der Kreuzung zwischen Luisen- und Reinhardtstraße, ist der Karlplatz zu finden – sehr klein, aber mit einigen interessanten Details. Den Mittelpunkt bildet ein Denkmal für den Pathologen Rudolf Virchow. Die Statue stellt symbolisch den Kampf gegen Krankheiten dar.

Umrahmt wird das Denkmal von Pappeln, die mehrmals gefällt wurden. Die Neupflanzung hat man dem Gedicht „Die Pappel vom Karlsplatz“ zu verdanken, das Bertolt Brecht diesen Bäumen gewidmet hat und das am Denkmalsockel zu lesen ist.

Wenn Sie dieses Bild erwerben möchten, schicken Sie eine E-Mail an berlin-am-sonntag@gmx.de. Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016 (9 Uhr), geht das Bild an den Höchstbietenden, der Mindestpreis beträgt 50,- €. Mehr Informationen finden Sie unter den Verkaufsbedingungen.


Karlplatz
10117 Berlin

Strudelka

Das Strudelka, Sara Contini-Frank

Strudelka, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 14,5 x 10,5 cm

Auch Wedding scheint mir eine der Gegenden zu werden, wo man extra hinfährt, wenn man etwas Leckeres essen gehen möchte. Soll es ein Strudel sein, ist dies bereits der Fall.

Denn am Knick der Sparrstraße, direkt vor einem städtischen, bunten Spielplatz, steht schon seit 2014 das Strudelka, ein familienfreundliches Café und Restaurant, das den Strudel als Mittelpunkt seines Angebots gewählt hat: Es gibt süße und herzhafte Strudel mit allerlei Füllungen, Strudelpralinen zum Kaffee und regelmäßig stattfindende Wiener Brunchs – natürlich inklusive Strudel und Kaiserschmarrn. Wer weit weg lebt und besonders ökonomisch denkt, kann im Strudelka auch einen Strudelworkshop besuchen, um die wichtigsten Handgriffe für zu Hause zu erlernen.


Strudelka
Sparrstraße 18, 13353 Berlin
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Bundesministerium der Finanzen

Das Bundesministerium der Finanzen, Sara Contini-Frank

Bundesministerium der Finanzen, Nadel, Aquarell und Stempel auf Versandtasche, 41 x 30 cm

Auch wenn zu drei unterschiedlichen Straßenseiten hin geöffnet, wirkt das Bundesministerium der Finanzen wie ein Fort, insbesondere wenn das Tor zur Wilhelmstraße geschlossen ist.

Offiziell heißt das Gebäude seit 1992 Detlev-Rohwedder-Haus, nach dem ermordeten Präsidenten der Treuhandanstalt der ehemaligen DDR. An derselben Stelle wie heute das Bundesministerium der Finanzen war schon 1890 ein Teil des Königlich Preußischen Kriegsministeriums untergebracht. Hermann Göring veranlasste 1935 den Gebäudeabriss und den monumentalen Neubau als Sitz des Reichsluftfahrtministeriums.

Zum Tag der Offenen Tür ist es im Sommer möglich, mehr vom Haus zu sehen und den erstaunlich großen Garten zu bestaunen.


Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
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Pariser Straße

Die Pariser Straße, Sara Contini-Frank

Pariser Straße, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17,5 x 22,5 cm

Zunächst noch einmal vielen Dank für Ihre Vorschläge und Ihre Fotos an Berlin am Sonntag. Das Gebäude in der Pariser Straße 4 wurde von Dagmar aus Wilmersdorf als „das schönste Haus in Berlin“ bezeichnet. Parteiisch dürfte ihre Anpreisung nicht sein, denn die sympathische Dame wohnt andernorts. In den nächsten Tagen wird sie das Original erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

Die gesamte Straße, die vom belebten Ludwigkirchplatz kurz unterbrochen wird, ist ein Spaziergang wert: noble Altbauten, modern eingerichtete Bäcker, ein Geschäft für hausgemachte Hundekekse, eine Naturapotheke und Vieles mehr. Die Straße wurde 1895 nach der französischen Hauptstadt benannt. Einige Häuser sind in der Denkmalliste des Berliner Landesdenkmalamtes zu finden. An der Hausnummer 4 leitete die Pädagogin Anna Pelteson eine jüdische Privatschule, bis sie 1938 geschlossen wurde.


Pariser Straße, 10719 Berlin

Hotel de Rome

Das Hotel de Rome, Sara Contini-Frank

Hotel De Rome, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 15 x 10 cm

Das Hotel de Rome liegt zwar an einer schmalen Nebenstraße, ist aber dank der Offenheit vom Bebelplatz schon aus Unten der Linden gut zu erkennen. Das Gebäude im Stil der Neurenaissance stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, bis 1945 war es der Stammsitz der Dresdner Bank.

Im historischen Haus residiert nun das mit fünf Sternen bekrönte Hotel de Rome. In den ehemaligen Tresorräumen kann nun geschwommen und entspannt werden, die frühere Schalterhalle dient heute als Ballsaal für Konferenzen und besondere Hochzeiten.

Der Hotelname lehnt sich übrigens an das Grand Hotel de Rome in Unter den Linden 10 an, wo sich die höhere Gesellschaft traf, bis es 1910 abgerissen wurde.


Hotel de Rome
Behrenstraße 37, 10117 Berlin
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Dahlem-Dorf

Der U-Bahnhof Dahlem-Dorf, Sara Contini-Frank
Der U-Bahnhof Dahlem-Dorf, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 15,5 x 10 cm

Den malerischen U-Bahnhof Dahlem-Dorf dürften die meisten Studenten und Absolventen der FU Berlin gut kennen. Ich fand es einen schönen Start in den Tag, endlich aus dem vollen Waggon auszusteigen, die kleine Treppe hinauf, um den Kaffeeduft vom Bäcker wahrzunehmen und im Frühling auf das üppige, von der Sonne angestrahlte Beet zu blicken.

Der U-Bahnhof wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Das reetgedeckte Fachwerkhäuschen sollte sich dem ländlichen Charakter der nahe gelegenen Domäne Dahlem fügen. Aufgrund seiner Anfälligkeit für Brände, zuletzt im Jahre 2012, wurde aber  das Reetdach durch ein Imitat aus Kunststoff ausgetauscht.


U-Bahnhof Dahlem-Dorf
Königin-Luise-Straße, 14195 Berlin

Über liebevolle Illustrationen

Interview auf BerlinOnline über liebevolle Illustrationen, Text und Fotos von Monika HaiderVor wenigen Wochen habe ich mich mit Monika Haider, der bezaubernden stellvertretenden Chefredakteurin von BerlinOnline, im Thea & Coffe zu einem entspannten Gespräch bei fluffigem Cappuccino getroffen. Wir sprachen vor allem über Berlin, Moabit, meine Illustrationen und über die Kreativität in der Stadt. Den gesamten Interviewtext finden Sie auf BerlinOnline.

Monika, ich danke dir ganz herzlich für die angenehme Zeit und für deine Zeilen!