Fleischerei Klaus Genz

Die Fleischerei Klaus Genz, Sara Contini-FrankFleischerei Klaus Genz, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 11,5 cm

Der gut besuchte Mittagstisch vor der Fleischerei Klaus Genz in Alt-Marzahn ist ein verlässlicher Hinweis auf die Qualität der dort angebotenen Ware. Das Familienunternehmen wurde 1973 gegründet, die ersten Mitarbeiter belieferten vor allem Seniorenheime und Supermärkte. Nach der Wende legte die Fleischerei ihren Schwerpunkt stärker auf Großkunden, mit nun fast 50 Mitarbeiten.

Aber auch die Kunden aus der nahen und fernen Nachbarschaft kommen gerne her. Im hellen, gemütlich angerichteten Ladengeschäft wird man kompetent beraten, draußen genießt man einen Imbiss mit Blick auf die Dorfkirche. Sollten Sie eine Feier planen, probieren Sie doch das Catering aus – da ist alles dabei: Fisch, vegetarische Speisen sowie Tische und Geschirr.


Klaus Genz Fleisch- und Wurstwaren e.K.
Alt-Marzahn 58, 12685 Berlin
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Wirtshaus im Alten Fritz

Das Wirtshaus im Alten Fritz, Sara Contini-FrankWirtshaus im Alten Fritz, Aquarell und Tusche auf rauem Aquarellpapier, 18 x 9,5 cm

Manchmal sind die schönsten Erlebnisse etwas versteckt und mitten im Grünen zu haben. So erging es mir beim Wirtshaus im Alten Fritz: Ich bin sehr froh, dass meine Begleitung der Außenwerbung für Gebrautes aus dem Allgäu verfallen ist und wir das gemütliche Lokal am Tegeler Forst betreten haben.

Hier sollen bereits Friedrich der Große, Goethe und die Gebrüder Humboldt gespeist haben: Das Gasthaus stammt aus dem Jahre 1410. Die Räume sind rustikal und abwechslungsreich, insbesondere wenn man gen Decke schaut. Und im gepflegten Innenhof mit angrenzendem Garten lässt sich die Sonne genießen, was sich bei Hochzeitsgesellschaften wohl bereits herumgesprochen hat. Völlig zurecht, wie ich finde.


Wirtshaus im Alten Fritz
Karolinenstr. 12, 13507 Berlin
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Spinner-Brücke

Die Spinner-Bruecke, Sara Contini-Frank

Spinner-brücke, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21 x 9,5 cm

Auch wenn ich schon zig Mal auf dem Weg nach Wannsee an der Spinner-Brücke vorbei gekommen bin, habe ich mich bisher noch nie hineingetraut: Mein Zweirad würde möglicherweise nicht so recht zu den unzähligen motorisierten Artgenossen passen.

Dennoch möchte ich dieser Berliner Institution meinen heutigen Beitrag widmen. Spinner-Brücke ist übrigens auch der Spitzname der in unmittelbarer Nähe stehenden Spanische Allee-Brücke. Eine mögliche Erklärung lautet, dass sich dort eben die „Spinner“ trafen, die während der AVUS-Rennen so begeistert auf die Fahrzeuge hinunterschauten.

Um den Biergarten Spinner-Brücke zu betreten, muss man natürlich kein Motorrad besitzen, man kann auch einfach draußen sitzen, das eine oder andere besondere Stück bewundern und sich vielleicht auch zu einem Kauf inspirieren lassen.


Spinner-Brücke
Spanische Allee 180, 14129 Berlin
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Strudelka

Das Strudelka, Sara Contini-Frank

Strudelka, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 14,5 x 10,5 cm

Auch Wedding scheint mir eine der Gegenden zu werden, wo man extra hinfährt, wenn man etwas Leckeres essen gehen möchte. Soll es ein Strudel sein, ist dies bereits der Fall.

Denn am Knick der Sparrstraße, direkt vor einem städtischen, bunten Spielplatz, steht schon seit 2014 das Strudelka, ein familienfreundliches Café und Restaurant, das den Strudel als Mittelpunkt seines Angebots gewählt hat: Es gibt süße und herzhafte Strudel mit allerlei Füllungen, Strudelpralinen zum Kaffee und regelmäßig stattfindende Wiener Brunchs – natürlich inklusive Strudel und Kaiserschmarrn. Wer weit weg lebt und besonders ökonomisch denkt, kann im Strudelka auch einen Strudelworkshop besuchen, um die wichtigsten Handgriffe für zu Hause zu erlernen.


Strudelka
Sparrstraße 18, 13353 Berlin
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Konnopke’s Imbiß

Der Konnopke's Imbiß, Sara Contini-Frank

Konnopke’s Imbiß, Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 21,5 x 10 cm

Auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, jemals Currywurst gegessen zu haben, spielt der Stand von Konnopke’s Imbiß auch für mich eine besondere Rolle. Mitten auf der Kreuzung direkt unter der U2 am Bahnhof Eberswalder Straße scheint die strahlende Konstruktion das Ziel vieler Reisende zu markieren: Von morgens bis abends wechseln sich dort Scharen von Hungrigen, Nostalgikern, Neugierigen und langjährigen Fans ab.

Die Geschichte geht auf den 29-jährigen Max Konnopke zurück, der 1930 entschied, zusammen mit seiner Frau Charlotte Würste in Prenzlauer Berg zu verkaufen. 30 Jahre später lernte ihr Sohn Günter die Currywurst in Wedding kennen und die ganze Familie Konnopke begann, mit Standorten in Prenzlauer Berg und in Weißensee für die Verbreitung dieser Neuheit in Ostberlin zu sorgen. Der Imbiß an der Schönhauser Allee ist als Einziger erhalten geblieben, auch wenn 2011 komplett neu aufgebaut.


Konnopke’s Imbiß
Schönhauser Allee 44 B, 10435 Berlin
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Van Loon im Urbanhafen

Die van Loon im Urbanhafen, Sara Contini-Frank

Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 22 x 16,5 cm

Der Urbanhafen im Landwehrkanal wurde zwischen 1891 und 1896 als Binnenhafen angelegt und ab 1923 von der BEHALA betrieben. Der Hafen verlor aber schon sehr bald an Bedeutung. In den 60er Jahren wurde er geschlossen und zurückgebaut. Der Name „Urban“ hat scheinbar nichts mit seiner städtischen Lage zu tun, sondern geht auf das Wort „Urlake“, also Sumpf, zurück. Vermutlich war ein Schreibfehler für diese Abwandlung verantwortlich.

Seit mehr als 20 Jahren liegt nun die van Loon im Urbanhafen. Beim heutigen Restaurantschiff handelt es sich jedoch um eine Nachbildung aus dem Jahre 2011. Wem es am Ufer nicht genug schaukelt, kann auch in eines der beiden kleineren Fahrgastschiffe steigen (oder es gleich chartern) und bei einer schönen Rundfahrt speisen.


van Loon Restaurantschiffe
Im Urbanhafen an der Baerwaldbrücke, Carl-Herz-Ufer 5, 10961 Berlin
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Nea Olympia

Das Nea Olympia, Sara Contini-Frank

Aquarell und Tusche auf Aquarellpapier, 17 x 13 cm

Direkt an der mehrspurigen Straße Unter den Eichen liegt eine einfache, einladende Ruheoase: das griechische Restaurant Nea Olympia.

Dort fließt der Ouzo wie erwartet, doch die bodenständige Taverne hat mehr zu bieten. Sie überzeugt mit abwechslungsreichen Speisen, deren Namen einem Zungenbrecher gleichen, und mit immer freundlichem Personal, das auch gerne bereit ist, die absonderlichsten Sonderwünsche zu erfüllen.


Nea Olympia
Unter den Eichen 88, 12205 Berlin
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